Wenn Ultras zu denken beginnen

Dieses Thema im Forum "Penisleiden" wurde erstellt von noom, 25. September 2018.

  1. noom

    noom Well-Known Member Member

    Nein sind wir nicht. Wir sind bei der Debatte ob Swissolypics einen eSportbereich aufbauen muss weil nach Deiner Argumentation ja die Pixel auf dem Bildschirm bestimmen und eine Verpflichtung ergeben welcher Spoetverein nun auch eSport vertreten müsste. Also bist Du bei der Diskussion das es den Zusammenhang gäbe welchen es in der Realität offenkundig nicht gibt.
    Zwei verschiede Sachen zu sein hat auch nichts damit zu tun obs nun Sport ist oder nicht. Springreiten und Bogenschessen sind zwei komplett verschiedene Sschen, ja und dennoch ist beides Sport.
    Sport ist eine Überkategorie.
    Die Diskussion darüber ist absolut unnötig und ergibt auch kein schlüssiges Argument warum nun ein Sportverein für eSport zuständig sein sollte.
     
  2. Varimathras

    Varimathras Erfahrener Benutzer Member

    > Die Diskussion darüber ist absolut unnötig
    I dem Punkt simer eus uf jede Fau einig ;-)
     
  3. noom

    noom Well-Known Member Member

    #.
    #
    Das meint man vielleicht. Ich denke nicht. Ich denke jemand der eSlort gerne schaut schaut sich gerne Gamerwettkämpfe an und dies dann über die verschiedenen Genres vielleicht mit vorlieben.
    Davon auszugehen das jemand ser gerne Fussball schaut auch gerne Leute beim Fussballgamen zuschaut halte ich nicht für schlüssig.
     
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  4. Toxpack

    Toxpack Cunt Destroyer Goldmember TS Admin

    Selbst ich als "Gamer" sehe ganz klar einen Unterschied zwischen richtigem Sport und eSport und zwischen richtigen Athleten und sogenannten eSport Athleten. Ich bin ja selber auch Fc Basel Fan und finde es ehrlichgesagt respektlos gegenüber den richtigen Fussballspielern unseres Vereins, welche sich jede Woche den Arsch aufreissen, wenn Leute auf einem Gamingstuhl auf das selbe Level gestellt werden...und eine Vorbildfunktion sollten diese eSport Athleten auch nicht haben... das ist ein äusserst ungesunder Lebensstil.
    Von daher unterstütze ich die Aussage der "Ultras", dass die meisten Kinder sich zu wenig körperlich betätigen...und ja, selbst einmal pro Woche mit Freunden im Stadion stehen ist bestimmt weniger schädlich als den ganzen Tag/Abend vor der Glotze/dem Monitor rumzugammeln.
     
  5. noom

    noom Well-Known Member Member

    Das Kinder sich wenig bewegen mag richtig sein. Das dies von eSport kommt oder eSport dies fördert kann ich nicht nachvollziehen. Die Gründe liegen wohl eher in den Eltern und in Vorbildern.

    Ich weiss auch nicht warum man hier mit Kindern argumentieren muss. Weil die Verantwortung für Kinder, was sie tun und was sie nicht tun immer noch erwachsene Erziehungsberechtigte tragen und nicht eSportler, Youtuber, Streamer oder sonst wer seiner Tätigkeit nachgeht. Ich kann das Vorbild "Feindbild" für Kinder nicht ganz nachvollziehen.
     
  6. Dovaner

    Dovaner COOLEST MONKEY IN THE JUNGLE Goldmember TS Admin

    Die eSportler und YouTuber haben einen riesen Einfluss in die Erziehung. Sehe ich oft genung.
    Frag mal Ben.
     
  7. noom

    noom Well-Known Member Member

    ich find einfach, dass hier erzieherische Verantwortung einfach abgeschoben wird und zwar von Eltern an irgendwelche Leute die ihr Ding machen aber keine Absicht haben damit Kinder zu erziehen.
    Für mich sind immer noch die Erziehungsberechtigten verantwortlich für die Erzieung von Kindern. Sie bestimmen den Medienkonsum, das Freizeitverhalten, über Bewegung und Essgewohnheiten ect pp.
    Bestimmte Dinge sind auch einfach nicht für Kinder gemacht oder wenn nur in einem gesunden Mass oder mit einer gesunden Selektion. Und auch das obliegt meiner Meinung nach den Erziehungsberechtigten.


     
  8. Toxpack

    Toxpack Cunt Destroyer Goldmember TS Admin

    Da liegt ja das Problem. Diese eSportler sind ja gerade für viele junge Leute heutzutage Vorbilder.
    Bei uns waren Vorbilder noch Fussballer, Skateboarder etc...und wir haben denen nachgeeifert und waren deswegen draussen und haben uns körperlich betätigt.
    Natürlich trifft da den eSport nicht die alleinige Schuld, aber er hat auf jeden Fall einen grossen Einfluss auf viele Kinder und Jugendliche und deren Gesundheit.
     
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  9. noom

    noom Well-Known Member Member

    Ich weiss nicht, ich brauchte keine Vorbilder um mich Drausen im Wald oder am Rhein zu bewegen. Und trotzdem spielte ich mit Freunden Stundenlang auf dem C64, C128 und Amiga. Auch ohne eSportler. Weils all das einfach geil war.
    Auch sportlich war ich ziemlich aktiv, ohne ein einziges sportliches Vorbild. Ja vielleicht noch Hulk Hogan, Bud Spencer und Teremce Hill. Aber das hat man mir dann auch wieder in der Schule ausgeredet als ich mal einen mit so einem Move niederstreckte. ;-)

    Was ich auch nicht denke ist, dass man mit einer ungesunden Lebensweise konzentrierte Höchstleistungen im nationalen und internationalen Bereich bringen kann.

    Es liegt mMn also wiedermal an den Eltern was sie ihren Kindern erzählen. Ob nun ein eSportler so gut ist weil er ein vor sich hingammelnder Gamesuchti ist oder ob man nur mit einer gesunden und ausgeglichenen Lebensweise zu Höchstleistungen kommt.
     
  10. benserker

    benserker Stammtischphilosoph Administrator Gaggiwurst

    ...würde mal sagen, die Eltern haben sicher viel Einfluss, aber es gibt halt trotzdem schlechte Vorbilder. Ein bisschen von Beidem vielleicht?
     
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  11. noom

    noom Well-Known Member Member

    Ben, die Frage wäre hier, sind eSportler prinzipiell schlechte Vorbilder? Also etwas wogegen man entschieden vorgehen muss? Und gibt es die nicht auch auf dem Fussballrasen sowie in den eigenen Reihen von Fans?