Ein kleines Doom Eternal Review

Dieses Thema im Forum "Game News" wurde erstellt von Yodenko, 25. März 2020 um 22:17 Uhr.

  1. Yodenko

    Yodenko Intelligenter Dummkopf Administrator TS Admin

    DoomEternal_mainmenu.png
    Letzten Freitag ist das neue "Doom Eternernal" erschienen. Nach 2 je 3-stündigen Sessions bin ich von dem Spiel so begeistert, dass ich beschlossen habe ein kleines Review zu schreiben.

    Die Grafik:

    DoomEternal_glory.JPG Doom Eternal ist ein wahrer Augenschmaus. Die Grafik sieht einfach fantastisch aus (Sorry für die schlechten Screenshots) und besonders die Glory Kills sind wieder wunderschön anzusehen. Die Engine(id Tech 7) läut wunderbar flüssig. Mit meiner doch etwas in die Jahre gekommenen GTX 1070 erreiche ich auf 2-höchster Stufe und 1440p noch gut 60+ FPS. Was wirklich mehr als akzeptabel ist.

    Das Gameplay:

    DoomEternal_Interface.png
    Durch diverse Höllentore sind haufenweise finstere Kreaturen auf die Erde gelangt und versuchen sich nun dort einzunisten. Um dies zu verhindern schlüpfen wir in die Rolle von Slayer und gehen auf Jagd nach den 3 Höllenpriestern welche für dieses Unterfangen benötigt werden.

    Es gibt wieder das gewohnte Sammelsurium an Waffenmods und Anzugsupgrades in den Leveln zu finden und freizuschalten. Daneben gibt es noch Runen, welche den Charakter dauerhaft verbessern und spezielle Herausforderungen, welche einem Wächterbatterien geben. Mit diesen Batterien können wir auf unserem Raumschiff der "Fortress of Doom" weitere Bereiche und die schon genannten Upgrades freischalten.

    Wie gewohnt ist man meistens etwas munitionsarm unterwegs und so gestaltet sich vor allem der Anfang des Spiels doch zu einer rechten Herausforderung. Zum Glück gibt es verstecke 1-Ups, welche einem bei vorzeitigem Ableben noch eine Chance geben. Wem das zu einfach sein sollte, kann gerne den "Ultra-Albtraum"- Schwierigkeitsgrad auswählen, wo einem ein Tod wieder zurück ins Hauptmenü verfrachtet und man vom letzten Missionsstart aus wiederholen muss.

    Das Leveldesign:

    DoomEternal_leveldesign.JPG
    Wenn ich gefragt werden, welches Spiel das beste Leveldesign hat, kommt mir meistens die "Metroid Prime" Trilogie auf den Gamecube in den Sinn. Doom Eternal geht in eine ähnliche Richtung. Es hat viele Mechaniken und Vorrichtungen in den Levels platziert welche sich im Laufe des Spiels verändern und neue Passagen eröffnen. Dabei wird vom neuen Bewegungsmove, dem "Dash" gebrauch gemacht. Mann kann in der Luft 2 mal Dashen, was einem in Kombination mit dem Doppelsprung recht weite Distanzen überwinden lässt. Diese muss man in gewissen Passagen geschickt einzsetzen um weiterzukommen. Diese fast schon Trickjump-Passagen machen einen besonderen Reiz für mich aus.

    Die Waffen:

    Neben den altbekannten Waffen wie Supershotgun, Kampfgewehr und Raketenwerfer, sind wir zum einen mit einem Granatenwerfer, und neu auch mit einem Flammenwerfer ausgestattet. Mit diesem lassen Gegner anzünden. Dies hat dann zur Folge, dass sie nach ihrem Ableben Rüstung droppen. Dies hat mir bei einem längeren Kampf doch das eine oder andere Mal das Leben gerettet. Nach dem Flammenstoff braucht er allerdings eine kleine Aufladezeit und da es eine Nahkampfwaffe ist, will sie gut überlegt eingesetzt werden.

    Fazit:

    Auf id Games (Enemy Territory und Co) ist einfach Verlass! Doom Eternal setzt mal wieder neue Massstäbe wie ein Shooter im Jahre 2020 sein soll!​
     
  2. benserker

    benserker Stammtischphilosoph Administrator Gaggiwurst

    Schönes Review mit einer angenehmen Länge. :emoji_clap::-D

    Ich nehme mal an, das Gameplay ist gewohnt fast paced und die Gefechte erinnern wieder an choreografierte Metzgerei. Fühlt sich das alles ähnlich an wie im letzten Teil? Worin unterscheidet sich Eternal vom Vorgänger?
     
  3. Yodenko

    Yodenko Intelligenter Dummkopf Administrator TS Admin

    Yes, extrem fast paced. Und man ist eigentlich sehr frei, wie genau man spielt. Also vom Kampf-Gameplay her ist es sehr ähnlich. Der Flammenwerfer für Rüstungsdrops ist hier der wesentliche Unterschied. Kam man im Vorgänger noch gut mit wenig Rüstung durch, ist es hier doch eher kritisch. Wichtig ist einfach immer in Bewegung zu bleiben, sonst ist man schnell tod.

    Dann ausserhalb des Kampfes sind die angesprochenen kleinen Trickjump / Parcour einlagen neu bzw. ausgefeilter als im Vorgänger. Auch die Rätsel sind meiner Meinung nach etwas schwieriger.